Podcasts

Ein Gespräch mit Thomas Pfann

Thomas Pfann (Jg. 1965), Journalist und Musiker

Er ist Journalist und Buchautor, Musiker, Bergsteiger und Weltenbummler. Und Ur-Dietiker. Thomas Pfann ist ein Mann mit vielen Berufen und Berufungen, doch im Prinzip fing alles damit an, dass er vor rund vierzig Jahren mit Kollegen die Band Piano Connection gründete. Wie das zusammenhängt, erzählt er in unserem Gespräch, in dem er auch verrät, was er im Dietiker Zentrum machen würde, wenn er könnte, wie er wollte. Einen Hinweis finden Sie in dem Buch «Triumphale Tage in Dietikon». Das ist ein spannendes Romanexperiment, das Pfann initiiert und an dem er mitgeschrieben hat.

Ein Gespräch mit Renato Ferrari

Renato Ferrari (Jg.1929), Kaffee- und Nüssliröster

Roter Pullover, Krawatte und Pfeife im Mund – oder zumindest in Griffweite. Das ist Renato Ferrari. Seine Familie kam aus dem Tessin nach Zürich und betreibt seit 1924 an der Bremgartnerstrasse in Dietikon eine Kaffee- und Nüsslirösterei, die zuweilen sogar japanische Reisegruppen nach Dietikon lockt. Ferrari ist einer, der sich von niemandem «auf die Chappe scheissen» lässt – sei das der um zwei Köpfe grössere Klassenkamerad, der ihn als «Tschingg» beschimpfte, oder der gleichnamige Autogigant aus Modena, der ihm seinen Firmennamen verbieten wollte.

Die leckeren Produkte gibts übrigens hier oder im „Lädeli“.

Ein Gespräch mit Laura Kappeler-Stehrenberger

Laura Kappeler-Stehrenberger (30), Cidre-Produzentin

Eigentlich wollte sie und ihr damaliger Freund – und heutiger Mann – nur ein originelles Weihnachtsgeschenk herstellen. Doch daraus wurde ein Geschäftsmodell: die Produktion von Cidre. Laura Kappeler ist mit ihren zwei Schwestern in Dietikon aufgewachsen, spielte lange Jahre in der Stadtjugendmusik Saxophon und findet, dass die Stadt eigentlich alles bietet, was es für ein gutes Leben braucht – nicht zuletzt, weil Dietikon eben auch etwas Dorf geblieben ist.  Ausserdem wachsen hier jene Äpfel, die einen richtig guten Cidre hergeben.

Ein Gespräch mit Charles Nguela

Gast:  Charles Nguela, Jahrgang 1989

Der 2014 mit dem Swiss Comedy Award ausgezeichnete Stand-up-Comedian erzählt, was ihm durch den Kopf ging, als er die erschütternden Bilder der Tötung von George Floyd sah. Und weshalb er trotzdem zuversichtlich ist, dass wir auf eine bessere Welt zusteuern. Er erzählt von seiner Kindheit im Kongo, wo sein Vater ermordet wurde, über die Flucht nach Südafrika, als Nelson Mandela gerade Präsident wurde. Und wie es war, als 13-Jähriger in die Schweiz zu kommen, ohne ein Wort Deutsch zu verstehen. Seit drei Jahren wohnt er nun in Dietikon, wo er sich wohl fühlt, obwohl er manchmal nicht weiss, wo es lang geht – was ihn jeweils teuer zu stehen kommt.
Zu hören auf allen gängigen Podcast-Plattformen oder unter kulturdietikon.ch

Eine Gespräch mit Maria Wiederkehr-Seiler

Gast: Maria-Wiederkehr-Seiler, Jahrgang 1924

Als Maria Wiederkehr das erste Mal nach Dietikon kam, standen noch die Festungsmauern aus dem 2. Weltkrieg um das Zentralschulhaus. Sie zog mit ihrem Mann, einem «waschechten Dietiker Wiederkehr», ins Altbergquartier, das damals im Volksmund «Cervelat-Quartier» hiess. Hier zog sie ihre beiden Söhne auf und arbeitete im kleinen Volg-Laden. Seit letztem Dezember lebt sie in der Residenz des Alters- und Gesundheitszentrums. Doch geht sie – im Eilschritt – noch fast jeden Tag ins «Dorf», um einzukaufen. (In Zusammenarbeit mit Theater Dietikon.)

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Wer steckt hinter diesen Podcasts?

Da aufgrund von Corona diverse Kulturevents nicht oder nur eingeschränkt möglich sind, suchte die Stadt Dietikon nach neuen Ideen und Gefässen. Daraus entstand der Podcast «Kultur Vielfalt Dietikon». Er ermöglicht, Kultur und Vielfalt ganz einfach von Zuhause aus zu erleben.
Ab Herbst 2020 produziert ein kleines Team einmal pro Monat eine neue Podcast-Folge. Rückmeldungen und Ideen sind jederzeit willkommen.

Hier stellen wir in kurzen Gesprächen das Team vor:

Irene Brioschi
Gast: Irene Brioschi, Kulturbeauftragte der Stadt Dietikon. Weshalb braucht Dietikon einen Podcast? Das erklärt Irene Brioschi am Anfang des Gesprächs mit Helene Arnet. Dann erzählt sie, weshalb sie selbst, vor 28 Jahren, als junge Frau nach Dietikon zog, wie sie sich aufgenommen fühlte – und was sie hier hält.

Mona Sorcelli
Gast: Mona Sorcelli. Die Informatikerin beschäftigte sich bereits mit Social-Media, als diese noch kein Massenphänomen waren. Sie kennt die Chancen, die sie bieten, und die Risiken, die sie bergen. Als Freelancerin unterstützt sie Firmen und Institutionen beim Webdesign – so auch kulturdietikon.ch. Überhaupt arbeitet die Dietikerin am liebsten für Limmattaler Unternehmen, weil sie sich hier wohl fühlt. Weshalb – und was ihr hier fehlt – auch darüber erzählt sie in diesem Gespräch.

Fabian Hauser
Ohne ihn würdest Du diesen Podcast nicht hören. Oder es würde brummen oder pfeifen oder husten. Der gelernte Schaltanlagenmonteur übernimmt alles, was mit der Aufnahme der Gespräche zu tun hat. Und er hat selber viel zu erzählen. Zum Beispiel, weshalb er anfangs gar nicht so gern nach Dietikon zog, obwohl er hier geboren ist. Und weshalb er jetzt trotzdem gerne hier lebt.

Fortsetzung folgt