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Aktuell

Das Kloster Fahr vor dem Aus

Am 15. August war im Kloster Einsiedeln feierliche Vernissage der Festschrift 1526 – Ende oder Wende. 1526 hatte das Kloster Einsiedeln nämlich nur noch einen greisen und depressiven Abt. Der letzte Mönch war ein glühender Anhänger der Reformation. Dreizehn Historiker erzählen in ihren Beiträgen diese Geschichte. Und eine Historikerin, nämlich ich. Nur dass mein Fokus auf den Ereignissen im Kloster Fahr liegt, das ja dem Kloster Einsiedeln unterstellt war. Die damaligen Klosterfrauen hatten eine strube Zeit, doch eine Meisterin, die weder greis noch depressiv war. Ein bisschen gestresst wohl schon, aber vor allem kämpferisch. Herausgeber des fast 450 Seiten starken Buches ist der Einsiedler Pater Thomas Fässler. Mein Beitrag ist bescheiden und umfasst nur gerade 20 Seiten.

Seit Mitte 2024 bin ich beim Tagi pensioniert, doch lege ich mich nicht ganz auf die faule Haut

Ich arbeite als freie Autorin weiter, moderiere an Veranstaltungen und nehme Podcasts auf. Zum Beispiel:

Sonntag, 20. September, 13.30 Uhr, im Ortsmuseum Dietikon
Öises Dietike mit Pia Felber-Wiederkehr

Zweimal pro Jahr erzählen mir Menschen, wie es früher in Dietikon war. Etwa als das Dorf eine Festung war. Oder als es noch nach Konfession getrennte Vereine oder Restaurants gab. Begleitet werden wir vom Trio Trello. Der Eintritt ist gratis.

26. Oktober, 18 Uhr, Radgenossenschaft der Landstrasse,
Hermetschloostrasse 73, Zürich (Tram 20, Micafil)


Auch dieses Jahr moderiere ich wieder zwei Gespräche, bei denen es um die Kultur der Jenischen, Sinti oder Roma geht. Im Herbst geht es um die Sinti in der Schweiz. Die Sinti sind die kleinste und am wenigsten bekannte Gruppe der sogenannt «Fahrenden». Meine Gesprächspartnerin wird Carmen Minster al Zain sein. Sie ist Stiftungsrätin bei «Zukunft Schweizer Fahrende»Das Gespräch selber dauert knapp 60 Minuten. Danach gibt es Apero.
Da die Platzzahl beschränkt ist, ist eine Anmeldung zwingend notwendig per Email unter info@radgenossenschaft.ch oder per Telefon 044 432 54 44


Diverse Podcast

Und weiterhin gibt es verschiedene Podcasts von Kultur Dietikon zu hören, in denen ich mit Menschen spreche, die etwas mit Dietikon zu tun haben.
Im neusten Gespräch erzählt der Berufsmusiker und Komponist Florian Walser, weshalb er den narren an der Volksmusik gefressen hat. Wir treffen aber auch auf die Priorin des Klosters Fahr, Irene Gassmann, die Skitrainer-Legende Karl Frehsner und «the Voice» Bernarda Brunovic. Diese und viel mehr Geschichten sind hier zu hören.

Die Familie von Orelli

Die ersten Orelli kamen 1555 aus Locarno als Glaubensflüchtlinge nach Zürich. Denn sie bekannten sich zum reformierten Glauben. In Zürich wurden sie allerdings lediglich als Bewohner zweiter Klasse akzeptiert. Wie manche von ihnen es zu Reichtum – und schliesslich gar zum Adelspräkat «von» – brachten, erzählen Denise Schmid und ich in diesem Buch. Das Buch ist im Mai 2026 im Verlag Hier + Jetzt erschienen.

Die Himmelsscheibe von Nebra –
Was für eine Geschichte! Und was für ein Krimi…
Vor 3600 Jahren vergraben:
Die Himmelsscheibe von Nebra.

Ich erzähle beides im Tagi-Podcast mit Gastgeber Philipp Loser.

Das Kochbuch der Kittin

Im Herbst 2023 erschienen und im April 2024 mit der Goldmedaille des Swiss Gourmet Book Awards ausgezeichnet.

Mitte Oktober ist im Hier-und-Jetzt-Verlag ein sehr spezielles, historisches Kochbuch erschienen, an dem ich mitgearbeitet habe.

Was kam 1699 in wohlhabenden Häusern auf den Tisch? Die Zürcher
Bürgersfrau Anna Margaretha Kitt hielt in ihrem Kochbuch 470 Rezepte
handschriflich fest: von «gebachne kalberlebern» bis zu «mandelkräpflin». Diesen historischen Schatz ergänzen Texte zur damaligen Alltags- und
Kochkultur sowie 42 Rezepte zum Nachkochen. Eine Entdeckungsreise
durch die üppige und stellenweise kuriose Kulinarik des Barocks.

Zu beziehen in Buchhandlungen oder hier.

Hab es aufs Podest geschafft

Rang 3 in der Sparte Lokaljournalismus des Branchenmagazins Schweizer Journalist:in (4. März 2024)

Und weiterhin:
Mit Gottvertrauen im Gepäck

Mein Buch «Mit Gottvertrauen im Gepäck» ist im November 2020 erschienen und im Buchhandel erhältlich. Es erzählt die Geschichte der Baldegger Schwester Gaudentia Meier, die vor fünfzig Jahren als Hebamme nach Papua-Neuguinea reiste und dort ihre Lebensaufgabe fand. Sie baute ein Gesundheitssystem auf, eröffnete Aids-Zentren und stellte sich mutig gegen die barbarische Verfolgung von Frauen, die der Hexerei beschuldigt wurden. (Wer ein bisschen reinschauen und reinhören möchte, kann dies hier tun.)

Das Limmattal – Hinschauen statt Durchfahren

Ein engagierter, frischer Blick auf den Lebensraum von Zehn-
tausenden von Menschen, die gerne hier leben und die Vorteile von Stadt- und Naturnähe schätzen. (Bruno Meier, Helene Arnet, Urs Tremp mit Bildern von Erich Berchtold). Weitere Informationen zum Buch: hier

Und ein Tipp…
Postkarten

Meine fotografierende Kollegin Doris Fanconi und ich haben uns Jahre lang auf die Pirsch nach überraschenden Seiten der Grossregion Zürich. Hier kannst du das Resultat sehen.